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Nach dem Tod Georg Augusts (1721) verlor Idstein an Bedeutung. Die Bevölkerung wuchs nur langsam, die vorhandenen Häuser wurden durch Um- oder Anbau an die neuen - bescheidenen - Erfordernisse angepasst. Zwischen 1787 und 1870 hatte sich die Anzahl der Wohnhäuser kaum verändert: 210 gegenüber 211. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Bautätigkeit merklich zu. Brauerei Merz (1828) und die Lederfabrik Landauer-Donner (1850) waren die ersten größeren Industriekomplexe, die “Ludwigsbahn” (ca. 1880) brachte Aufschwung und die “Gründerjahre” (nach 1871) wirkten auch im Städtchen.
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