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Der 19jährige versuchte sein Städtchen optisch aufzuwerten und hatte als erste Maßnahme verfügt, dass man den Weg vom Lustgarten durch das Torbogengebäude hindurch am Rathaus vorbei bis zur Kirche zu pflastern habe. Das ästhetische Empfinden des jungen Regenten wurde aber dadurch gestört, dass man, von der Obergasse kommend, den Prachtbau des Burgtores nicht sehen konnte. Das Rathaus störte. Die verwirklichte Idee des Grafen (oder eines seiner Berater): Das Rathaus wird niedergelegt und direkt dahinter, über den nutzlosen Halsgraben, gebaut. Der aus dem Schieferfels gehauene Halsgraben als Sicherung des Burgbereichs hatte ausgedient, als man ca. 1300 die Stadtmauer errichtete. Der Fels, auf dem das alte Rathaus stand, wurde abgetragen, der Verkehr zwischen Rodergasse und Himmelsgasse verlief wie vorher auch, aber nun unter dem neuen Rathaus hindurch.
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