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Abgesehen vom Kuriosum des “Freistaates Flaschenhals” am Rhein zwischen den Brückenköpfen Koblenz (amerikanisch) und Mainz (französisch) (siehe rechts) erwuchsen den Idsteinern über die Existenzsicherung hinaus viele zusätzliche Probleme, da die Besatzung durch die Franzosen sich auch rechtsrheinisch ausbreitete. Idstein war, wie so oft in seiner Geschichte, “Garnison” wider Willen geworden. Häuser wurden besetzt und Hallen beschlagnahmt. Obwohl man zwangsläufig zusammenrücken mußte, reichte der Raum für die Soldaten immer noch nicht aus. 1921 entstanden deshalb Kasernengebäude an der Limburger Straße, dort auch Offizierswohnungen wie auch im Bereich obere Wiesbadener Straße, obere Bahnhofstraße und Beginn der Friedenstraße. Geplant und durchgeführt wurden diese Bauten von der Reichsvermögensverwaltung in Mainz. unten: Kaserne Madeline in der Limburger Straße, jetzt Büro der Fa. Wolfskin.
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